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Giftpflanzen

Folgende Pflanzen können für Pferde tödlich sein:

(Die Werte beziehen sich auf gesunde Pferde von etwa 500kg Körpergewicht, die für eine Vergiftung ausreichen)


 

Akazie: (150g Akatien-Rinde)

Buche: (300g Bucheckern)

Buchsbaum: (700g Buchsbaum-Blätter oder -Früchte)

Efeu: (in größeren Mengen bedingt giftig)

Eibe: (100g bis 150g)

Eiche: (500g Eichen-Blätter)

Liguster: (100g Liguster-Blätter)

Kirschlorbeer: (1kg Kirschlorbeer-Blätter)

Oleander: (15g bis 20g Oleander-Blätter)

Tollkirsche: (200g bis 300g Tollkirsch-Blätter oder -Früchte)

Beeren-Eibe:
(100-200g) 
Symptome: Nach ca. 1h treten Durchfall, stark gesteigerte Herzfrequenz, dann sehr langsamer und unregelmäßiger Herzschlag, Atemnot, Pupillenweitstellung, der Tod/Kollaps ist bereits nach wenigen Minuten möglich durch Kreislauf- und Atemlähmung

Engelstrompete:  (Alle Pflanzenteile dieser beliebten Kübelpflanze sind toxisch,
besonders die Blüten und Samen)
Symptome: Trockenheit der Schleimhäute, Schluckbeschwerden, Durst, Pupillenerweiterung mit Sehstörungen, stark gesteigerte Herzfrequenz, Koma, Tod durch Atemlähmung möglich


Goldregen:  (250g Goldregen-Samen, 500g Goldregen-Rinde, Blätter und Blüten sind ebenfalls giftig)
Symptome: Beeinflussung des Atem- und Kreislaufzentrums, Schweißausbruch, Atemnot, Krämpfe, Bewegungsstörungen, Kolik

Rainfarn:
Symptome: Lokale Haut- und Schleimhautreizung, neurotoxisch

Herbstzeitlose:

Alle Pflanzenteile sind giftig besonders die Samen. Besonders in Süd-Deutschland kommen hohe Raten von Verunreinigungen des Heus vor, die eine zytotoxische Wirkung auf den Darm und das Knochenmark haben sowie neurotoxische Wirkung auf das gesamte Nervensystem.
Symptome: Latenzzeit von 2 - 6h, dann vermehrtes Speicheln, hämorrhagische Gastroenteritis, Kolik, Tod durch Kreislaufversagen und Atemlähmung nach 1 - 3 Tagen.

Maiglöckchen:
Symptome: Durchfall, verlangsamte Herzfrequenz

Purpur-Fingerhut: (25g getrocknete Blätter, oder 100-200g frische Blätter)
Die Blätter enthalten ca. 30x mehr Toxine als die Blüten! Auch andere Fingerhutarten sind ähnlich toxisch. Symptome: erst Durchfall, Benommenheit, Kopfschmerzen, Atemnot, Zyanose, und dann lebensbedrohliche Herzrythmusstörungen, Tod durch Herzstillstand 

Steinklee:
Die frische Pflanze ist ungiftig! Wirkt nur toxisch nach Schimmelbefall, bei feuchtem Heu. Es führt zur sogenannten "Süßkleekrankheit" bei der es zur Hemmung der Vik-K abhängigen Gerinnungsfaktoren kommt und füht zu tödlichen Blutungen.
Symptome:  Nach der Fütterung von verschimmeltem, steinkleehaltigen Futter kommt es zu blassen Schleinhäuten, Anämie, erhöhte Atemfrequenz, Unterhauthämatome, Blut im Kot und Urin

Blauer Eisenhut: (200-400g frische Pflanzen)
Er gilt als die giftigste Pflanze in Europa. Alle Pflanzenteile sind hochtoxisch auf das Nervensystem und insbesondere auf das Herz, besonders die winterlichen Wurzelknollen und die Samen enthalten große Mengen an Toxinen.
Symptome: Bereits nach 10-20 min Speichelfluss, Fehlempfindungen, Frösteln, Herzrythmusstörungen, Durchfall, Kolik, Weitstellung der Pupille, stark herabgesetzte Herzfrequenz, Unterkühlung, Lähmung der Zunge und der Gesichts- und Extremitätenmuskulatur, Kreislauflähmung, Tod durch Herzstillstand und Atemlähmung

Jakobskreuzkraut:
Es enthält lebensbedrohliche Pyrrolizidinalkaloide, welche in geringen und großen Mengen im Heu vorkommen können.
Symptome:  Bei geringen Mengen im Heu über mehrere Monate hinweg: Konditionsverlust, Gewichtsverlust, Anorexie, häufiges Gähnen, Kolik, Gelbsucht, Tod.
Bei großen Mengen im Heu: Kolik, Krämpfe, Durchfall, Leberzirrhose, Tod innerhalb weniger Tage durch Leberversagen.

Sumpfschachtelhalmkraut: (Heu mit 20% Supfschachtelhalm-Anteil während eines Monats können tödlich sein)
Es gild als Auslöser der sogenannten "Taumelkrakheit", hervorgerufen durch einen Antihistaminfaktor, der die Wirkung des Vit B antagonisiert.
Symptome:  Taumelnder Gang , Muskelzittern, Zuckungen der Gesichtsmuskulatur, Hinterhandlähmung, Festliegen
Achtung leicht mit dem untoxischen Ackerschachtelhalmkraut zu verwechseln!



Weitere Informationen zu Giftpflanzen finden Sie hier:

www.giftpflanzen-fuer-pferde.de oder www.clinitox.ch

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Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich auf Grund meines Veterinärmedizin-Studiums ab Okt '13 nur begrenzt Termine vergeben kann - ich freue mich dennoch auf Ihre Anfragen! Sie finden mich auch bei Facebook: "Pferdeheilkunde Diettrich" - wo ich mich bemühe regelmäßig interessante Beiträge zu posten.
 
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